Gründerinnen-Porträts

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Kerstin Druivenga-Kreitsmann und Maren Sigmund der KrautSalon GbR

Mit dem Lastenrad zu Wildkräuterwanderungen…
1. Kerstin & Maren, a) was ist Ihr Business und b) wie ist die Idee dazu entstanden?
 
  1. Unser Angebot umfasst Wildkräuterwanderungen mit anschließendem Picknick, auch als Teamtage für Firmen zu buchen, in Verbindung mit einem Seminar oder Kochevent. Auf dem Ökomarkt informieren wir und verkaufen selbst hergestellte Spezialitäten aus Wildkräutern. Wir referieren auf Veranstaltungen eine wertschätzende Wahrnehmung der regionalen Flora.
  2. Während der Ausbildung Wildkräuterkunde bei Terra Arcanum in Oldenburg wuchs der Wunsch dieses Wissen weiterzugeben. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Interessierten die gegebene Wildpflanzenwelt mit allen Sinnen zu erkunden. 

2. Was war am Anfang die größte Hürde bzw. Herausforderung?
Aus der theoretischen Phase „Ideensammlung“/“Konzept“ die erste praktische Umsetzung zu wagen. Wir haben zum Beispiel sehr lange überlegt, wie man Kunden „einfangen“ und abholen könnte – bis wir gesagt haben: wir probieren es jetzt einfach aus! Daraus ist unser erstes Kochevent entstanden und es war ein tolles Erlebnis. Ein anderes Beispiel ist die Buchführung. Man sollte sie wirklich machen, bevor sie einen „einholt“… bedeutet also, nicht nur Veranstaltungen zu organisieren und sie abzuhalten, sondern direkt im Anschluss die Belege vernünftig vorzubereiten für die Buchführung und den Steuerberater. Gleichzeitig macht es Sinn, direkt zu reflektieren, ist das Angebot sinnvoll? Trägt es sich? Ist es wirtschaftlich? Was bleibt übrig?



 


 
3. Was hat besonders gut geklappt?
Wildkräuterspaziergänge mit anschließendem Picknick schufen von Anfang an zufriedene und entspannte Gäste. 
 
4. Haben Sie Aufgaben abgegeben / sich helfen lassen? Wenn ja, welche bzw. wie?
Wir zwei Personen bringen unterschiedliche Fähigkeiten in unser Business, und ergänzen uns famos! Den Umbau des Lastenrades haben wir in die Hände eines Spezialisten gegeben. Beratende Gespräche führen wir mit befreundeten Personen, welche Empfehlungen geben.
 
5. Inwiefern hat EFA eine Rolle bei Ihrer Gründung gespielt?
EFA hat uns in der Phase der konzeptionellen Festlegung der Ideen und in ihrer schriftlichen Niederlegung beraten, begleitet und mit wertvollen Tipps versorgt. Gerade die notwendige Expertise bei der Erstellung einer validen Liquiditäts- und Umsatzplanung, sowie die hilfreichen Hinweise zum Austausch mit anderen „Start-ups“ haben uns den Start erleichtert.






 
6. Was hätten Sie sich seinerzeit gewünscht? Was hätten Sie noch gebraucht?
Zum einen eine Küche in Oldenburg, in der man stundenweise produzieren und kochen darf (hierzu gibt es in Oldenburg leider bislang zu wenig Angebot) und zum anderen einen günstigen Lagerraum für unser umgebautes E-Bike und unser Zubehör.
 
7. Was würden Sie heute anders machen?
Wir würden uns von Anfang an Unterstützung für die Buchhaltung holen, da das ein Thema ist, das zwar eine von uns kann, aber es richtig Zeit frisst. Und wenn man das ungern macht, dann kann man sich das auch eingestehen und sich gleich jemanden ins Boot holen, der das gerne und gut macht. Weiterhin hätten wir uns von Anfang an Unterstützung zum Thema Social Media holen sollen.
 
8. Wo sehen Sie Ihr Business in den nächsten 5 Jahren?
Wir wünschen eine enge Zusammenarbeit mit pädagogischen Einrichtungen und den Schulbehörden, um mit unseren Aktionen den jungen Menschen Wege aufzuzeigen die gegebene Pflanzenvielfalt kennenzulernen, wertzuschätzen, zu entspannen, sich zu sammeln.

Herzlichen Dank für das Interview, lieber KrautSalon!
Weitere Informationen zum KrautSalon-Business von Kerstin & Maren finden Sie unter www.krautsalon.de 

Das Interview führte EFA-Beraterin Dagmar Beerweiler.

 
online seit: 28.04.2020
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